Polen steht vor einem heißen Herbst

Die Entscheidung ist und bleibt ungewöhnlich, zeigt aber zugleich auch die Brisanz der aktuellen politischen Verhältnisse in Polen: Die demokratischen Oppositionskräfte haben sich zu einem Bündnis zusammengeschlossen, um bei den bevorstehenden Wahlen gemeinsam gegen die Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (Prawo i Sprawiedliwość – PiS) anzutreten. Die Urnengänge, die im Herbst beginnen, werden nicht nur über den Kurs Polens, sondern auch über das Schicksal des Landes entscheiden, sagen Experten. Denn es stelle sich die Frage, ob sich PIS und ihr starker Mann Jarosław Aleksander Kaczyński, der im Hintergrund die Strippen zieht, an der Macht halten kann. Dazu bietet das Deutsche Polen-Institut eine umfassende Analyse. PolenAnalysen222

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Was wirklich geschah, damals – 1968 in Westfalen

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Krawalle und Proteste, an denen meistens Studierende beteiligt sind, oder auch junge Leute, die mit Flowerpower von sich Reden machen: Das ist nur ein kleiner Ausschnitt von dem, was sich alles 1968 ereignet hat. Denn in dem Jahr wurde auch der charismatische Bürgerrechtler Martin Luther King ermordert, wenig später starb Robert Kennedy durch ein Attentat, die Sowjetunion beendete brutal den so genannten Prager Frühling in der Tschechoslowakei und die USA gerieten wegens ihres Vorgehens in Vietnam immer mehr in die Kritik. Thomas Großbölting, Historiker an der Westfälischen Wilhelms-Universität, ist nun auf Spurensuche gegangen, welche Reaktionen die globalen Ereignisse in Westfalen hervorgerufen haben und was überhaupt die Menschen der Region damals bewegt hat. Dazu eine Besprechung unter:

https://www.revierpassagen.de/51832/aufruhr-in-der-provinz-das-jahr-1968-in-westfalen/20180724_1605

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Analysen zur Einwanderung nach Polen

Aus den osteuropäischen Ländern wie Ungarn, Tschechien oder Polen kommen zum Teil sehr verstörende Meldungen, wenn es um den Umgang mit rechtsstaatlichen Prinzipien und demokratischen Regeln. Das Deutsche Polen-Institut mit Sitz in Darmstadt und der Bundestagspräsidentin a.D. Rita Süssmuth als Präsidentin liefert mit seinen Recherchen, Forschungen und Analysen umfangreiche Informationen, um die Vorgänge in Polen (besser) einordnen zu können.
Der aktuelle Newsletter befasst sich mit dem spannenden Thema, welche Nationalitäten und in welcher Zahl der östliche Nachbar Deutschlands aufnimmt. Dabei dreht es sich nicht nur um Flüchtlinge aus Afrika, Asien oder Südeuropa, sondern vor allem auch um Menschen, die aus Osteuropa kommend in Polen eine Heimat auf Dauer oder einen (vorübergehenden) Arbeitsplatz finden wollen. PolenAnalysen221

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Bergberufsschulen: Kein Kind zurücklassen wurde hier praktiziert – ohne groß darüber zu sprechen

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NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer war zur Feierstunde in Recklinghausen erschienen und unterhält sich hier mit Vertretern des TÜV Nord College, das heute Träger des Schulsystems ist.                                                                                     (Foto: TÜV Nord College)

Eine Ära ist heute zu Ende gegangen, die zwar zum Ruhrgebiet gehört, derer sich aber viele Menschen kaum (noch) bewusst sein dürften. Die Rede ist von der Schließung der beiden letzten noch verbliebenen Standorte des Bergbau-Schulsystems in Bergkamen und Recklinghausen. „Was für ein System?“, wird manch einer fragen. Es war in der Tat so, dass der Bergbau seinen Nachwuchs selbst ausgebildet hat und das schon seit 200 Jahren. Zurückgekurbelt landet man im Jahr 1816, als die erste Schulklasse gegründet wurde. Bergwerksdirektoren hatten erkannt: Lesen, Schreiben, Rechnen muss sein – auch für die Arbeit unter Tage ist elementares Wissen unerlässlich . Und was in Bochum begann, ging weiter. Es gab Zeiten, da besuchten 15000 Jugendliche (!) in einem Schuljahr die verschiedenen Standorte von Kamp-Lintfort im Westen bis Ahlen im Osten. Doch je mehr die Zechen schrumpften, wurde es auch mit den Schulen weniger. Lange Zeit bestanden dann zumindest drei recht große Einrichtungen in Duisburg, Recklinghausen und Bergkamen. Als schließlich klar war, dass die Schachtanlagen in NRW keine Zukunft haben, öffneten sich die Schulen vor allem für jene Jugendliche, die Lernschwierigkeiten haben oder sich aus welchen Gründen auch immer, mit (Aus-)Bildung schwer tun. Wobei schon der Bergbau selbst viele junge Menschen aufgefangen hat, die womöglich sonst nirgendwo eine Chance bekommen hätten. Solche Jugendliche gibt es auch heute noch, und für sie wird es nicht einfacher in der digitalisierten Welt. Um die zu verstehen und in ihr bestehen zu können benötigt man Qualifikationen, die manch eine junge Frau und mancher junger Mann nur schwerlich erreichen wird, wenn er keine Hilfe findet. Kein Kind zurücklassen: Das Schulsystem des Bergbaus hat da nicht viel drüber geredet, sondern einfach gemacht. Sicherlich gab es auch Fälle, wo es nicht gelang, was aber dann eher vom Verhalten dieser Schüler herrührte. Mit viel Geduld und Stringenz wurde hier unterrichtet. Zum Schluss haben noch 600 Jugendliche einen allgemeinbildenden Abschluss erreicht. Doch nun ist alles vorbei, wenngleich das offizielle Ende erst am 31. Juli sein wird.  Die Schulen sind Geschichte, die Jugendlichen, die Unterstützung brauchen, geblieben.
Wer Lust hat, sich noch weiter zu informieren, findet hier Lesestoff:

https://www.tuev-nord-group.com/de/newsroom/aktuelle-pressemeldungen/details/article/feierlicher-festakt-zur-schliessung-der-letzten-bergmaennischen-berufskollegs/

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Wachsende Bedrohung von Journalisten – hierzulande

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Frank Überall (DJV-Bundesvorsitzender), Alexander Völkel (Nordstadtblogger), Björn Kietzmann (Fotograf), Gregor Lange (Polizeipräsident Dortmund), Kay Bandermann (Moderator und Vorsitzender des Pressevereins Ruhr).                         (Foto: Theo Körner)

Dortmund. Wenn über Angriffe auf Journalisten gesprochen wird, dann denkt man meist an totalitäre oder autoritäre Staaten. Dass aber auch in Deutschland Medienvertretern immer verstärkter Übergriffen ausgesetzt sind, Einschüchterungsversuche erleben oder bei ihrer Arbeit drangsaliert werden, das nimmt die Öffentlichkeit nur wenig wahr. Dabei haben sich manche Fälle auch direkt vor der eigenen Haustür zugetragen. Zur aktuellen Lage veranstaltete der DJV-NRW eine Podiumsdiskussion. Dazu gibt es gleich zwei Berichte unter einem Link:

https://www.djv-nrw.de/startseite/info/aktuell/online-meldungen/details/article/bild-journalisten-unter-druck.html

Wer sich über die Lage der Pressefreiheit weltweit informieren möchte, dem sei diese Seite empfohlen: https://www.reporter-ohne-grenzen.de/

 

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Das fatale Zusammenspiel von Fußball und Politik

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Sport und Politik sollte man doch fein säuberlich trennen. Diese Forderung ist wohl schon so alt, wie es Sport und Politik gibt. Und erst recht sollte das für den Fußball gelten. Wie das runde Leder indes instrumentalisiert wird, dafür lieferte ein Jahrestag ein unrühmliches Beispiel. Vor 40 Jahren war Argentinien Gastgeber der Fußball-WM und die Junta unter General Vileda, der 30.000 Menschen im Laufe der siebenjährigen Herrschaft zum Opfer gefallen sein sollen, nutzte den Glanz der Weltmeisterschaft, um auch sich selbst zu glorifizieren. Der Autor Heinrich Peuckmann erinnert in einem sehr lesenswerten Band an drei Begebenheiten, die ebenfalls das fatale Zusammenspiel von Fußball und Politik beschreiben. Drei Geschichten, die alle unter die Haut gehen. Die weitere Besprechung findet sich auf der Seite http://www.revierpassagen.de unter folgendem Link:

https://www.revierpassagen.de/50789/gefaehrliches-spiel-heinrich-peuckmanns-wahre-geschichten-ueber-fussball-mit-schrecklichen-folgen/20180605_1241

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Die Irrwege im Rentensystem

Das Buch mit dem Titel „Die große Rentenlüge“ hatten die beiden Autoren Dagmar Hühne und Holger Balodis in der Dortmunder Kommende vorgestellt. Sie räumten im Gespräch mit Dozent Richard Geisen gleich zu Beginn ein, dass der Titel durchaus provokant sei, aber, wenn man etwas zu Gehör bringen wolle, seien dazu meist auch deutliche Worte erforderlich. In der Rentenpolitik gebe es nun mal viele Irrlichter. Um diese aufzuzeigen und darüber hinaus alternative Modelle zu entwickeln, haben sie das Buch verfasst. Diese Inhalte bestimmten auch den Gesprächsabend mit über 100 Gästen. Weitere Einzelheiten gibt es hier:

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