Analysen zur Einwanderung nach Polen

Aus den osteuropäischen Ländern wie Ungarn, Tschechien oder Polen kommen zum Teil sehr verstörende Meldungen, wenn es um den Umgang mit rechtsstaatlichen Prinzipien und demokratischen Regeln. Das Deutsche Polen-Institut mit Sitz in Darmstadt und der Bundestagspräsidentin a.D. Rita Süssmuth als Präsidentin liefert mit seinen Recherchen, Forschungen und Analysen umfangreiche Informationen, um die Vorgänge in Polen (besser) einordnen zu können.
Der aktuelle Newsletter befasst sich mit dem spannenden Thema, welche Nationalitäten und in welcher Zahl der östliche Nachbar Deutschlands aufnimmt. Dabei dreht es sich nicht nur um Flüchtlinge aus Afrika, Asien oder Südeuropa, sondern vor allem auch um Menschen, die aus Osteuropa kommend in Polen eine Heimat auf Dauer oder einen (vorübergehenden) Arbeitsplatz finden wollen. PolenAnalysen221

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Bergberufsschulen: Kein Kind zurücklassen wurde hier praktiziert – ohne groß darüber zu sprechen

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NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer war zur Feierstunde in Recklinghausen erschienen und unterhält sich hier mit Vertretern des TÜV Nord College, das heute Träger des Schulsystems ist.                                                                                     (Foto: TÜV Nord College)

Eine Ära ist heute zu Ende gegangen, die zwar zum Ruhrgebiet gehört, derer sich aber viele Menschen kaum (noch) bewusst sein dürften. Die Rede ist von der Schließung der beiden letzten noch verbliebenen Standorte des Bergbau-Schulsystems in Bergkamen und Recklinghausen. „Was für ein System?“, wird manch einer fragen. Es war in der Tat so, dass der Bergbau seinen Nachwuchs selbst ausgebildet hat und das schon seit 200 Jahren. Zurückgekurbelt landet man im Jahr 1816, als die erste Schulklasse gegründet wurde. Bergwerksdirektoren hatten erkannt: Lesen, Schreiben, Rechnen muss sein – auch für die Arbeit unter Tage ist elementares Wissen unerlässlich . Und was in Bochum begann, ging weiter. Es gab Zeiten, da besuchten 15000 Jugendliche (!) in einem Schuljahr die verschiedenen Standorte von Kamp-Lintfort im Westen bis Ahlen im Osten. Doch je mehr die Zechen schrumpften, wurde es auch mit den Schulen weniger. Lange Zeit bestanden dann zumindest drei recht große Einrichtungen in Duisburg, Recklinghausen und Bergkamen. Als schließlich klar war, dass die Schachtanlagen in NRW keine Zukunft haben, öffneten sich die Schulen vor allem für jene Jugendliche, die Lernschwierigkeiten haben oder sich aus welchen Gründen auch immer, mit (Aus-)Bildung schwer tun. Wobei schon der Bergbau selbst viele junge Menschen aufgefangen hat, die womöglich sonst nirgendwo eine Chance bekommen hätten. Solche Jugendliche gibt es auch heute noch, und für sie wird es nicht einfacher in der digitalisierten Welt. Um die zu verstehen und in ihr bestehen zu können benötigt man Qualifikationen, die manch eine junge Frau und mancher junger Mann nur schwerlich erreichen wird, wenn er keine Hilfe findet. Kein Kind zurücklassen: Das Schulsystem des Bergbaus hat da nicht viel drüber geredet, sondern einfach gemacht. Sicherlich gab es auch Fälle, wo es nicht gelang, was aber dann eher vom Verhalten dieser Schüler herrührte. Mit viel Geduld und Stringenz wurde hier unterrichtet. Zum Schluss haben noch 600 Jugendliche einen allgemeinbildenden Abschluss erreicht. Doch nun ist alles vorbei, wenngleich das offizielle Ende erst am 31. Juli sein wird.  Die Schulen sind Geschichte, die Jugendlichen, die Unterstützung brauchen, geblieben.
Wer Lust hat, sich noch weiter zu informieren, findet hier Lesestoff:

https://www.tuev-nord-group.com/de/newsroom/aktuelle-pressemeldungen/details/article/feierlicher-festakt-zur-schliessung-der-letzten-bergmaennischen-berufskollegs/

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Wachsende Bedrohung von Journalisten – hierzulande

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Frank Überall (DJV-Bundesvorsitzender), Alexander Völkel (Nordstadtblogger), Björn Kietzmann (Fotograf), Gregor Lange (Polizeipräsident Dortmund), Kay Bandermann (Moderator und Vorsitzender des Pressevereins Ruhr).                         (Foto: Theo Körner)

Dortmund. Wenn über Angriffe auf Journalisten gesprochen wird, dann denkt man meist an totalitäre oder autoritäre Staaten. Dass aber auch in Deutschland Medienvertretern immer verstärkter Übergriffen ausgesetzt sind, Einschüchterungsversuche erleben oder bei ihrer Arbeit drangsaliert werden, das nimmt die Öffentlichkeit nur wenig wahr. Dabei haben sich manche Fälle auch direkt vor der eigenen Haustür zugetragen. Zur aktuellen Lage veranstaltete der DJV-NRW eine Podiumsdiskussion. Dazu gibt es gleich zwei Berichte unter einem Link:

https://www.djv-nrw.de/startseite/info/aktuell/online-meldungen/details/article/bild-journalisten-unter-druck.html

Wer sich über die Lage der Pressefreiheit weltweit informieren möchte, dem sei diese Seite empfohlen: https://www.reporter-ohne-grenzen.de/

 

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Das fatale Zusammenspiel von Fußball und Politik

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Sport und Politik sollte man doch fein säuberlich trennen. Diese Forderung ist wohl schon so alt, wie es Sport und Politik gibt. Und erst recht sollte das für den Fußball gelten. Wie das runde Leder indes instrumentalisiert wird, dafür lieferte ein Jahrestag ein unrühmliches Beispiel. Vor 40 Jahren war Argentinien Gastgeber der Fußball-WM und die Junta unter General Vileda, der 30.000 Menschen im Laufe der siebenjährigen Herrschaft zum Opfer gefallen sein sollen, nutzte den Glanz der Weltmeisterschaft, um auch sich selbst zu glorifizieren. Der Autor Heinrich Peuckmann erinnert in einem sehr lesenswerten Band an drei Begebenheiten, die ebenfalls das fatale Zusammenspiel von Fußball und Politik beschreiben. Drei Geschichten, die alle unter die Haut gehen. Die weitere Besprechung findet sich auf der Seite http://www.revierpassagen.de unter folgendem Link:

https://www.revierpassagen.de/50789/gefaehrliches-spiel-heinrich-peuckmanns-wahre-geschichten-ueber-fussball-mit-schrecklichen-folgen/20180605_1241

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Die Irrwege im Rentensystem

Das Buch mit dem Titel „Die große Rentenlüge“ hatten die beiden Autoren Dagmar Hühne und Holger Balodis in der Dortmunder Kommende vorgestellt. Sie räumten im Gespräch mit Dozent Richard Geisen gleich zu Beginn ein, dass der Titel durchaus provokant sei, aber, wenn man etwas zu Gehör bringen wolle, seien dazu meist auch deutliche Worte erforderlich. In der Rentenpolitik gebe es nun mal viele Irrlichter. Um diese aufzuzeigen und darüber hinaus alternative Modelle zu entwickeln, haben sie das Buch verfasst. Diese Inhalte bestimmten auch den Gesprächsabend mit über 100 Gästen. Weitere Einzelheiten gibt es hier:

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Digital Journalist: Ein neuer Kurs der Business Academy Ruhr

Die Weiterbildung zum „Digital Journalist“ bietet die Business Academy Ruhr (http://www.business-academy-ruhr.de/) in Zusammenarbeit mit der LfM-Stiftung „Vor Ort NRW“ an. Dieser empfehlenswerte Kurs startet am 8. Juni und will Kernkompetenzen für die Arbeit als Online-Redakteur vermitteln. Im Mittelpunkt steht, die eigene Textproduktion noch weboptimierter auszurichten und sowohl inhaltlich wie technisch für die Herausforderungen, die der webbasierte Journalismus stellt, gewappnet zu sein. Ein solcher Kurs dient auch dazu, neue Kontakt zu knüpfen oder auch bestehende weiter auszubauen. Alle weiteren Details zu Umfang, Aufgaben und Kosten sind hier zu finden: 18_03_27_Flyer_Digital_Journalist(1)

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Der Geist, der aus der Flasche gelassen wurde

Heute ist der fünfte Todestag der Eisernen Lady und in den Medien wird an sie erinnert. Wenn man sich ihre Ziele, ihr Handeln und ihre Haltung vor Augen führt, dann kann man sich des Eindrucks nicht verwehren, dass der Geist, den sie aus der Flasche ließ, längst zurückgekehrt ist und dieses Mal mit noch mehr Vehemenz. Wobei sich Margret Thatcher nicht zu schade war, auch ganz klar zu signalisieren, dass sie den Wohlhabenden stets zu Dienste ist. Ihre Anti-Europa-Haltung, ihre gewerkschaftsfeindliche Einstellung, ja auch eine durchaus aggressive Politik (siehe Falkland-Krieg) waren ihre Markenzeichen. Doch nach dem Fall der Mauer und dem Wunsch vieler Menschen, alte Gräben aufzugeben und auf Solidarität zu setzen, war Thatcher abgeschrieben. Was aber muss heute passieren, damit die Orbans, die Putins, Erdogans und der Gelbe im Weißen Haus von der politischen Bühne treten? Ein Hoffnungsschimmer ist wohl der, dass es in vielen Ländern durchaus Proteste gibt – und die Bürger sich nicht mehr alles gefallen lassen.

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