Medienpädagogik

Ob noch zu Schulzeiten, im Studium oder später im Journalismus: Medienpädagogische Fragen haben mich nie losgelassen. Das Projekt „Zeitung und Schule“, das ich mit angeschoben habe, konkret in Klassen umzusetzen, bereitete mir große Freude. Faszinierend fand dich vor allem, mit welcher Neugierde die Kinder in der Primarstufe an das Kennenlernen einer Tageszeitung herangingen. Ich habe aber auch erlebt, wie reflektiert Schüler der Sekundarstufen I (von Hauptschule über Realschule bis zum Gymnasium) und der Sek. II das Zeitungswesen betrachtet haben.
Doch inzwischen stellt sich die Frage, wer Kinder und Jugendlichen eigentlich zeigt, wie sie mit dem Internet umgehen sollen. Klar, es geht hier nicht um das technische Können, zumindest nicht in erster Linie. Es muss m.E. deutlich werden, welche Aktionen zu welchen Reaktionen führen können. Welche Guidelines müssen  Kinder und Jugendliche für sich klar haben, damit sie nicht in Bedrängnis geraten. Sie sollen durchaus erfahren und erleben dürfen, dass Internet Spaß macht und welche Chancen es birgt, beispielsweise mit wenigen Klicks weltweit unterwegs sein zu können. Doch Kinder und Jugendliche müssen sich auch der Risiken bewusst sein – und die lassen sich nicht wegdiskutieren. Daher sei an dieser Stelle auf einige Links hingewiesen, die das Themenfeld behandeln:
http://www.gmk-net.de/
Die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) mit Sitz in Bielefeld, befasst sich seit mehreren Jahren sehr eingehend mit dem Nutzungsverhalten der jungen Generation. Zugleich ist der Gesellschaft aber auch an einem kreativen Umgang mit Medien, insbesondere dem Internet, gelegen.
http://www.lfm-nrw.de/
Wie es sich für eine öffentliche Einrichtung gehört, bietet die Landesmedienanstalt ein Füllhorn an Informationen, wobei aber die klassischen Printmedien nicht im Fokus stehen.
http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=23
Das Grimme-Institut vergibt nicht nur Preise, sondern hat auch Medienpädagogik im Blick und das nicht zu knapp. Spannend ist hier vor allem, dass alle Generationen bedacht werden. Wie Senioren mit den Herausforderungen umgehen, wird nämlich schon mal gern außer Acht gelassen, nicht so beim Grimme-Institut.
http://www.bpb.de/lernen/unterrichten/medienpaedagogik/
Wer praktische Tipps für Unterricht, Jugend- und Bildungsarbeit benötigt, der sollte sich mal auf dieser Seite der Bundeszentrale für politische Bildung umschauen. Die Materialkiste ist äußerst brauchbar.
http://www.learnline.schulministerium.nrw.de/app/suche_learnline/
Viele Lehrer werden es kennen, hier hat das Schulministerium vorgelegt: Der Bildungsserver learn:line ist ein hilfreicher und facettenreicher Support, um die eigene Medienkompetenz und die von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu fördern.

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