K&K – kurz und knapp: Journalismus steht vor schwierigen Aufgaben

Der Leitartikel in der aktuellen Spiegel-Ausgabe bringt die Situation im Journalismus auf den Punkt: Es geht nämlich um die Frage, auf wie viel Journalismus eine Demokratie eigentlich verzichten kann? Autor Markus Brauck macht sehr deutlich, welche Folgen es hat, wenn der Journalismus seine Funktion nicht mehr entsprechend erfüllt. Untersuchungen zufolge nimmt die Korruption zu, radikale Kräfte haben es leichter und, dass Trump in Gegenden punkten konnte, in denen „kritischer, analysierender, abwägender Journalismus Mangelware ist“, sei wohl auch kein Zufall, so Brauck. Der Verfasser hat eine klare Botschaft: Redaktionen sollen sich überlegen, was sie dem Leser bringen, was andere nicht bringen. Aber reicht das, so ist doch zu fragen? Bildungseinrichtungen und viele weitere Träger, die zu den Grundfesten der Demokratie gehören, sind ebenso gefordert, Journalismus zu fördern – auch wenn er für sie selbst mal unbequem sein sollte.
http://www.spiegel.de/plus/das-zeitungssterben-bedroht-die-demokratie-kommentar-a-00000000-0002-0001-0000-000162664663

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