Den globalen Charakter erkennen

Gemeinsam lasse sich mehr erreichen, meinte Bundeskanzlerin Angela Merkel sinngemäßg am Ende des G 20-Gipfels. Nun kann man die Frage stellen, ob diese Erkenntnis auch deutlich preiswerter zu haben gewesen wäre als für 140 Millionen Euro. Aber nun mal ernsthaft überlegt: Ein solches Zusammentreffen von Staats- und Regierungschef ist absolut notwendig und auch, wenn am Ende keine folgenträchtigen Entscheidungen dabei herumkommen, ist es erforderlich, dass die Staatenlenker miteinander sprechen. Eigentlich gehören auch noch weitere Länder dazu, damit am Ende auch wirklich alle Regionen dieser Welt vertreten sind, schließlich gilt es, eine Vielzahl globaler Probleme zu lösen oder: zu erkennen, dass sehr viele Themen globalen Charakter haben.
Denkt man allerdings an den Gipfel zurück, sind natürlich die Bilder von den Randalierern im Sinn, sie haben es geschafft, sich in den Vordergrund zu drängen. Sicherlich gehört aufgearbeitet, wie es zu solchen Eskalationen kommen konnte, aber letztlich kann man die Antwort auch jetzt schon geben: Da haben sich Leute einfach verabredet, um Krawall zu schlagen – mit der Bereitschaft verbunden, Menschen zu verletzten und Sachbeschädigung zu betreiben. Wie man diesen Gruppen das Handwerk legen kann, darüber sollte nachgedacht werden. Dazu sollte man weitere Überlegungen anstrengen.

 

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