Protestierende brauchen langen Atem – Von vier Jahren sind nicht mal zwei Wochen vergangen

Er ist noch keine zwei Wochen im Amt und man hat den Eindruck, die westliche Welt steht Kopf. Donald Trump mobilisiert mit seinem Einwanderungsdekret die Massen – aber anders als er sich es wünscht. Doch bei einem von seinem Schlag ist davon auszugehen, dass er mit den Protesten gerechnet oder sie auch ganz klar einkalkuliert hat. An dieser Stelle soll aber nicht so weit gegangen zu behaupten, eigentlich ist es ihm egal, w a s über ihn gesagt wird, Hauptsache ist, d a s s  er im Mittelpunkt steht.
Manchmal kommt dann schon die Frage, ob die Wähler Trump nicht ernst genommen haben, als sie ihn wählten und nun ganz erstaunt sind, dass er sein Programm auch in die Tat umsetzt. Möglicherweise haben die vielen unerfüllten Wahlversprechen, die es satt und sonders bei Wahlen gibt und gab, beim Wähler eine in diesem Fall fatale Wirkung erzielt. Der Bürger hat Trumps Aussagen nicht für bare Münze genommen.
Nun aber gehen Millionen von Menschen auf die Straße, wahrscheinlich werden es in weiten Teilen Demonstranten sein, die Trump nicht gewählt haben. Aber das muss ja nicht unbedingt sein.
Spannend ist ferner zu beobachten, wie sehr sich auch plötzlich aus der Wirtschaft Widerstand regt. Sicherlich: Ein Teil der Unternehmen dürfte eher pekuniäre Interessen verfolgen und fürchten, dass Zölle oder auch Handelsschranken den Markt behindern, wenn Trump wahr macht, was er androht. Doch es stellt sich durchaus die Frage, ob auch alle, die sich gegen Trumps Entscheidungen wehren, einen langen Atem haben. Denn von den vier Jahren, für die er gewählt ist, sind – siehe oben – noch nicht einmal zwei Wochen vergangen.

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