Das Jahr geht zu Ende, man merkt es

An die 25 bis 30 Grad Außentemperatur, Sonnenschein und trotzdem: Das Jahr geht zu Ende. Die Auguren haben sich schon blicken lassen, denn in der Tat, ein Kalender für 2017 lag bereits im Postkasten, versehen mit einem Spendenaufruf. Der Servicedienst für die Überwinterung von Balkonpflanzen fragt an, wann sie denn wohl die Gewächse abholen sollen. Alles muss ja geplant sein – am besten von langer Hand. In Lebensmittelgeschäften sind Lebkuchen und Adventsgepäck bereits zu haben, Schmuck, um das Tannengrün in ein silbernes, goldenes oder blaues Kleid zu packen, lässt sich auch schon käuflich erwerben. Und je mehr ich drüber nachdenke, kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass irgendwie die Temperaturen doch gefallen sind, es wird am offenen Fenster  merklich kühler. Dann ist bestimmt bald wieder Weihnachten, in Kürze wieder Ostern, Pfingsten… Ach, vielleicht sollten wir ein Einheitsfest einführen, alle paar Monate zwei Tage frei, Sinn und Zweck werden sich schon finden lassen, vielleicht Zeit, um darüber nachzudenken, ob man die Zeit anhalten kann. Und für die Älteren unter uns, wie man Zeit zurückholen kann.

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