Solidarität, Prävention und Waffenstopp: Aber wie?

Die Berichterstattung über die Attentate in Paris ist zweifellos diesem unfassbaren und schrecklichen Ereignis angemessen. Mitten in Europa des 21. Jahrhundert müssen 132 Menschen sterben, weil religiöse Fanatiker sie kaltblütig umbringen. Dass da Printmedien seitenweise und elektronische Medien stundenlang über die Anschläge informieren, ist zweifelsfrei ihre Aufgabe. Und dennoch gibt es Aspekte über die man angesichts dessen nachdenken sollte:
– Wie viel erfahren die Menschen hierzulande eigentlich, wenn in Bagdad oder irgendwo in Syrien so viele Opfer wie jetzt in Paris zu beklagen sind? Gibt es dann auch Schweigeminuten, Gedenkgottesdienste und Kerzenlichter?

– Wird eigentlich ausführlich genug reflektiert, warum die jungen Menschen sich dem IS anschließen und bereits sind, sich selbst in die Luft zu sprengen? Was ist bei diesen Attentäter vorher schief gelaufen, dass sie zu einem solchen Entschluss fähig sind? Und nicht zuletzt: Wie kann, wie soll, wie muss eine Prävention aussehen?

– Wird auch eingehend genug recherchiert, woher der IS seine Waffen bekommt und wie sich die Quellen verschließen lassen?

Würde man Antworten auf diese Fragen finden, könnte sich Lösungswege abzeichnen, um dem so genannten Islamischen Staat die Macht zu nehmen.

 

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