Neuer Besucherrekord bei Afro Ruhr Festival

Mit 2500 Besuchern hat das Afro-Ruhr Festival in Dortmund einen neuen Rekord aufgestellt, das am heutigen Sonntagabend mit einem Konzert von Damily, einem Musiker aus Madagaskar, zu Ende geht. An allen drei Tagen erlebten die Gäste ein vielfältiges Programm, das federführend der Verein Africa Positive organisiert hatte und das vor allem, aber bei weitem nicht nur von Musik bestimmt wurde. So boten die literarischen Lesungen ein passendes Forum, um über die heutige Situation in Afrika, aber auch über Chancen und Perspektiven zu diskutieren. Christian Hiller von Gaetringen, Wirtschaftsjournalist der FAZ, bezieht mit seinem Buch „Afrika ist das neue Asien-. Ein Kontinent im Aufschwung“ eine sehr klare Position, wonach >Afrika trotz aller Schwierigkeiten und Widersprüchlichkeiten auf einem guten Weg ist, sich als Markt der Zukunft zu positionieren. Mit der Situation der Flüchtlinge, aber auch ihren Beweggründen, die eigene Heimat zu verlassen, befasst sich die Autorin Fatou Diome unter anderem und das bot hinreichend Stoff, um mit den Gästen ins Gespräch zu kommen. Wie Frauen in Afrika leben und wie es heute um ihre Lebensbedingungen bestellt ist, war Inhalt des Vortrags von Patience Atanga Ngwecalar, Sozialpädagogin und Fachreferentin beim Jugendamt der Stadt Dortmund. Maßgeblich, so hob sie hervor, ist für die Situation heutzutage, ob die Frauen auf dem Land oder in der Stadt leben, ob der jeweilige Staat seinen Bürger sichere und stabile Verhältnisse bieten kann und wie es überhaupt um den Lebensstandard bestellt ist.

An allen drei Abenden heizten Bands und Interpreten dem Publikum kräftig ein, sie machten mit den Besuchen die Nacht zum Tage. Ob Hugh Masekela, Ganjaman & Uwe Banton oder auch die DJs Shaman, Rich Ceeriouz oder Captain Planet, sie alle verstanden es, den afrikanischen Sound auf die Bühne oder in die Festivalhalle des Dietrich-Keuning-Haus zu zaubern. Das gelanbg ebenso Mbongwana Star und der Steven Ouma & Band, die am Freitagabend die Bühne geentert hatten.

Da es ein Festival für alle Generationen war, kamen auch Angebote für Kinder in reicher Zahl daher, von Schminkaktionen bis hin zum Basteln. Und das Team der African Tide Union präsentierte aktuelle Modetrends.

Einige Impressionen vom Basar am Sonntagnachmittag:

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