Handeln ist dringend erforderlich

Die Zahl der IS-Kämpfer in Syrien und dem Irak soll um Dreifaches höher sein als bislang angenommen. Die Nachricht allein schon lässt aufhorchen, wobei sie nicht wirklich verwundert, denn wer hat schon tiefergehende Einblick in dieses System, das wie aus dem Nichts auftauchte und seither die Bevölkerung in weiten Teilen der gerade genannten Länder terrorisiert. Man mag es unheimlich finden oder sich moralisch darüber empören, dass religiöse Fundamentalisten zu einem solchen Vorgehen fähig sind. Muss aber nicht die entscheidende Frage lauten: Wieso sind so viele Menschen, rund 30000, dazu bereit, für eine solche Ideologie in den Krieg bzw. den bewaffneten Kampf zu ziehen und ihr Leben zu riskieren? Noch irritierender erscheint, dass auch vor allem junge Menschen aus Deutschland und vielen anderen westlichen Staaten sich dem IS anschließen. Man möchte ja eigentlich meinen, diese jungen Leute wüssten die Vorzüge von Demokratie, Meinungsfreiheit und Wohlstand zu schätzen, doch das scheint nicht der Fall zu sein. Ist nicht unsere Gesellschaft gefordert, zu überlegen, wie sie es vermeiden kann, dass der Zulauf noch größer wird. Hier sind Parteien und Institutionen ebenso wichtig wie Vereine und Verbände. Und man sollte bald, sehr bald damit beginnen.

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