Kein WM-Sieg: Dann sind die Anderen schuld

Wenn Deutschland nicht Fußballweltmeister wird, dann sind Andere schuld: Kurz und knapp brachte BVB-Legende Alfred „Aki“ Schmidt seine Sicht der WM-Dinge auf den Punkt, als er am heutigen 29. Juni im Dortmunder U zu Gast war. Schriftsteller Heinrich Peuckmann hatte ihn zum Talk eingeladen und die beiden blickten zum einen auf die Fußball-Festival in Brasilien, setzen sich aber auch mit dem BVB auseinander. Natürlich durften auch ein paar Anekdoten nicht fehlen. Aki Schmidt sparte keineswegs mit Lob. Ob Klopp, Rauball, Watzke oder Zorc: Alle sind sie noch immer bodenverhaftet und geben alles für ihren Verein. Dass es da auch mal eine Ära Niebaum gab, die etwas anders ausgerichtet war, Schwamm drüber. Ohnehin gab Schmidt zu verstehen, dass der einstige BVB-Boss nicht nur vom Ende seiner Amtszeit aus betrachtet werden dürfe.
Der frühere BVB-Spieler erzählte von Spielverläufen längst vergangener Jahre. Dass Dortmund den Zuschlag für das Fußballmuseum bekommen hat, verwundert da nicht.
Und da war da auch noch die Geschichte eines BVB-Kollegen, der nach Italien wechselte, aber wohl ein paar Probleme mit den damaligen Wechselkursen hatte, als es noch die D-Mark und die Lire gab.
Nachdenklich stimmten die Einlassungen von Heinrich Peuckmann, der an das Schicksal von zwei deutschen Nationalspielern erinnerte, die Juden waren. Einer konnte sich nach Kanada retten, der andere starb im Konzentrationslager. Peuckmann sprach zudem an, dass es auch einen Nationalspieler gab, der später Kommandant in einem KZ war.

Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.