Ukraine: Schwierige Balance

Da ist schon erschreckend zu sehen, wie viel an Militär auf der Krim aufgefahren wird. Und es ist wohl nicht so, dass es sich da nur um ein Medienspektakel handelt. Die Sorge, dass die Situation aus dem Ruder laufen könnte, ist natürlich nicht unbegründet. Wenn jemand die Nerven verliert, ist durchaus die Gefahr einer militärischen Auseinandersetzung gegeben. Doch will Putin wirklich einen Waffengang? Klar, für ihn steht viel auf dem Spiel. Denn so sehr er auch als Alleinherrscher erscheinen mag, er braucht auch Unterstützung und die nicht zuletzt von der Armee. Die führenden  Kräfte werden sich ungern zurechtstutzen lassen auf eine Macht von regionaler Bedeutung.

Man kann über Angela Merkel sagen was man will, aber sie hat ganz offensichtlich einen Zugang zu Putin und ihm einen Vorschlag unterbreitet, der auf Gespräche und Verhandlungen setzt. Als Physikerin kann sie vielleicht sehr gut Kraft- und Machtverhältnisse analysieren.

Apropos: Zu kurz kommt in  den Berichten m.E. die historische Entwicklung der Ukraine, die ja schon mal auf der Landkarte verschoben wurde, wenn ich es noch richtig weiß, hatte die Konferenz von Jalta (zu Ende des 2. Weltkrieges, Februar 1945) daran entscheidenden Anteil – der Badeort liegt auf der Krim.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.